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Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017

Vorstellung der Kriminalstatistik
Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017
Weniger Straftaten in Oberberg

Weniger Straftaten in Oberberg - mit einem Rückgang von 3,4 Prozent erreicht die Anzahl der Straftaten den niedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre!


Am 7. März haben Kreisdirektor Klaus Grootens, der Abteilungsleiter der Polizei Ralf Schmidt, Stefan Hebbel (Leiter Direktion Kriminalität) sowie Torsten Ringsdorf (Führungsstelle Direktion Kriminalität) die Kriminalitätsentwicklung für den Oberbergischen Kreis im Jahr 2017 vorgestellt.

Die Gefahr Opfer einer Straftat zu werden, ist im Oberbergischen deutlich geringer als in den meisten Kreispolizeibehörden im Land NRW. Im Vergleich liegt der Oberbergische Kreis auf einem hervorragenden vierten Platz.

Auch bei den Aufklärungsquoten konnte die Oberbergische Polizei den Wert von 2016 nahezu halten. Mit 59,45 Prozent kann die Kriminalpolizei auch hier mit einem Spitzenplatz im Landesvergleich aufwarten (Platz sieben).

Doch trotz der guten Rahmenbedingungen zeigte sich Klaus Grootens besorgt über die nach wie vor hohen Anzahl von Gewalttaten:

Der Anteil der Gewalttaten an der Gesamtkriminalität liegt zwar relativ niedrig, aber gerade diese Straftaten sind es, die das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung empfindlich treffen.


Mit der gesteigerten Präsenz von Ordnungskräften durch Ordnungspartnerschaften zwischen Polizei, Kreis und Kommunen soll die Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht werden.

Auf ein Fünfjahrestief gesunken sind die Zahlen im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls, einem der strategischen Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit. Besonders wichtig war Klaus Grootens auch die Verhinderung von Einbrüchen durch technische Prävention. „Ich selbst habe mich bereits durch die polizeiliche Beratungsstelle umfassend informieren lassen. Ich kann dazu nur raten“, war seine Empfehlung.

Deutlich gestiegen sind die registrierten Rauschgiftdelikte. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes „Kontrolldelikt“, da diese Straftaten zum großen Teil erst durch Kontrollen der Polizei oder Ermittlungen in Strafverfahren zu Tage treten. Eine Steigerung in dem Bereich beinhaltet daher in der Regel eine erfolgreiche Polizeiarbeit.

Mit fast 60 Prozent sind die Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen steil angestiegen. Neben dem seit vielen Jahren benutzten Enkeltrick ist gerade in den letzten Monaten des vergangenen Jahres eine Vielzahl von Straftaten durch „falsche Polizeibeamte“ begangen worden.

Betrüger nutzen hier in perfider Weise gezielt das Vertrauen der Bevölkerung zu ihrer Polizei aus. Hier setzt die Polizei auf intensive Aufklärungsarbeit sowohl bei potentiellen Opfern als auch bei Familienangehörigen, Nachbarn oder auch Bankinstituten.

Die Kriminalstatistik des Oberbergischen Kreises 2017 finden Sie hier auf unserer Seite als PDF-Dokument. Auch können Sie sich die Statistiken der vergangenen Jahre anzeigen lassen.