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Vorstellung der Verkehrsstatistik 2017

Vorstellung der Verkehrsstatistik 2017
Vorstellung der Verkehrsstatistik 2017
Jeder Unfall ist einer zu viel.

Im vergangenen Jahr sind 8 Menschen auf den Straßen des Oberbergischen Kreises gestorben. 250 erlitten schwere und 855 leichte Verletzungen.

Am 23. Februar stellten Kreisdirektor Klaus Grootens, Joachim Höller (Direktionsleiter Verkehr) und Frank Rösner (Leiter der Führungsstelle Verkehr) die aktuelle Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2017 für den Oberbergischen Kreis vor.

Seit Jahren hat die Polizei im Oberbergischen mit schweren Unfällen auf Außerortsstraßen zu kämpfen. Insbesondere durch die hohen Geschwindigkeiten auf diesen Strecken sind die Folgen oftmals schwerwiegend. 

Im vergangenen Jahr ist die Polizei mit einem neuen strategischen Konzept gegen diese schweren Unfälle angetreten. In Zusammenarbeit mit der Kreisbußgeldstelle wurden an ausgewählten Strecken gemeinsame Kontrollmaßnahmen durchgeführt.

Auch wenn die Zahl der tödlich Verunglückten von 11 Menschen im Jahr 2016 auf 8 Menschen im Jahr 2017 gesunken ist, betonte Herr Grootens: "Hinter jedem Unfall stecken persönliche Schicksale, die wir nicht vergessen. Jeder Unfall ist einer zu viel."

Deshalb bleibt das Ziel der oberbergischen Polizei, die Zahl der Unfälle und die damit verbundenen teilweise schweren Folgen auf unseren Straßen zu reduzieren.

Denn: Je schwerer die Unfallfolgen, desto häufiger ist die Ursache Geschwindigkeit

Die Unfallforschung spricht weiterhin von einer steigenden Zunahme der Ursache Ablenkung: "Nutzung von elektronischen Geräten"

 

Unfallentwicklung im Oberbergischen Kreis 2017:

  • 8020 Verkehrsunfälle (+ 0,3%)
  • 8 Verkehrsunfälle mit getöteten Personen (- 27,3%)
  • 223 Verkehrsunfälle mit schwerverletzten Personen (- 1,4%)
  • 591 Verkehrsunfälle mit leichtverletzten Personen (-7,8%)
  • 452 schwere Verkehrsunfälle auf Außerortsstraßen (- 20%)
  • 1113 Verunglückte (- 1,9%)
  • 1356 Verkehrsunfälle mit Flucht (-3,8%)
  • 113 Kradunfälle (+2,7%)

 Besonders positive Entwicklungen im Jahr 2017:

  • Deutlicher Rückgang der schweren Verkehrsunfälle und der Anzahl der Verunglückten
  • 58,6% der Unfallfluchten konnten aufgeklärt werden (Beste Aufklärungsquote landesweit)

 

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