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Sichtbar sein - Sicher sein

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Fußgänger sind in der dunklen Jahreszeit besonders gefährdet.
Die Oberbergische Polizei verteilt 5.000 retroreflektierende Klackbänder

Fußgänger sind in der dunklen Jahreszeit stärker gefährdet und müssen ganz besonders aufpassen. In den beiden vergangenen Jahren kamen insgesamt 65 Fußgänger bei Verkehrsunfällen im Dunkeln im Oberbergischen Kreis zu Schaden. In fünf Fällen zogen sich Fußgänger sogar tödliche Verletzungen zu (2015: 4 Verkehrsunfälle, 2016: 1 Verkehrsunfall).

Fußgänger werden in der Dunkelheit oft nicht oder zu spät gesehen. Überwiegend dunkle Kleidung macht Passanten für andere Verkehrsteilnehmer nahezu unsichtbar:

Man wird erst im letzten Moment gesehen!

Den eigentlichen Unterschied machen die retroreflektierenden Streifen. Helle oder dunkle Kleidung macht nur einen geringen Unterschied.
Mit Reflektoren, Leuchtwesten und Blinklichtern erhöht man also deutlich die Chance, dass ein Autofahrer den Fußgänger eher erkennt und seine Geschwindigkeit entsprechend reduzieren kann.

Ob jung oder alt - Fußgänger können mit nur wenigen Handgriffen für bessere Sicherheit sorgen.
Reflektierendes Material kann problemlos am Regenschirm, an der Tasche, am Mantel oder an der Jacke befestigt werden.

Die oberbergische Polizei hat über eine Kampagne des Bundesverkehrsministeriums „Runter vom Gas" insgesamt 5.000 retroreflektierende „Klackbänder" zur Verfügung gestellt bekommen.
Diese Bänder wurden im Februar kostenlos an den drei Polizeiwachen in Gummersbach, Waldbröl und Wipperfürth sowie auf den jeweiligen Bezirksdienststandorten verteilt.