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Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz

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Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz
Die Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz ist zuständig für die polizeilichen gefahrenabwehr- und Einsatzangelegenheiten mit Schwerpunkt Wach- und Bezirksdienst.
Mit etwa 200 Beamtinnen und Beamten ist sie die personalstärkste Direktion.

Zu ihr gehören die

Die Führungsstelle

Die Führungsstelle der Direktion GE befindet sich in Gummersbach (Dienstgebäude Karlstraße) und zeichnet unter anderem für den gesamten internen Geschäftsablauf innerhalb der Direktion verantwortlich. Hier werden beispielsweise Fortbildungsmaßnahmen für die Beamtinnen und Beamten der Direktion GE koordiniert, Amts- und Vollzugshilfen geprüft, Sicherheitsprogramme und Einsatzbefehle erstellt, Vor- und Nachbereitungen von Einsätzen durchgeführt und die Informationssteuerung gewährleistet.

Die Einsatzleitstelle

Die Einsatzleitstelle befindet sich zentral in Gummersbach und ist der Dreh- und Angelpunkt der täglichen Einsatzkoordination. Die Beamtinnen und Beamten der Leitstelle nehmen die eingehenden Meldungen, Anfragen sowie die Notrufe entgegen und entsenden die Polizeifahrzeuge in den Einsatz. Sie koordinieren die Einsätze, indem sie beispielsweise weitere Einsatzkräfte anfordern, Datenabfragen durchführen oder Verbindungen mit anderen Dienststellen oder Behörden herstellen.

Die Polizeiwachen in Gummersbach, Wipperfürth und Waldbröl

Das "Herzstück" der Direktion GE bilden die Beamtinnen und Beamten der drei Polizeiwachen, die im Streifendienst die anfallenden Einsätze am jeweiligen Einsatzort bearbeiten. Ihre Einsatzpalette reicht von Verkehrsbehinderungen, Streitigkeiten oder Ruhestörungen bis hin zur Aufnahme von schweren Verkehrsunfällen und häuslichen Gewalttaten. Auch bei Einsätzen wie Bedrohungslagen, größeren Schadensereignissen oder im schlimmsten Fall einer Amoklage sind sie die ersten Einsatzkräfte, die am Tatort eintreffen. Für diese anspruchsvollen und teilweise auch sehr belastenden Einsätze werden die Beamtinnen und Beamten mehrmals im Jahr in den Bereichen Schießen/Nichtschießen, Eingriffstechniken und taktischer Einsatzhandhabung fortgebildet.

Der Bezirks- und Schwerpunktdienst (BSD)

Der Bezirks- und Schwerpunktdienst (BSD) setzt sich aus den Bezirksdienstbeamten und Beamten aus dem Wachdienst zusammen. Der BSD hat vielfältige Aufgaben, wie etwa Schulwegüberwachungen, Sondereinsätze anlässlich von Volksfesten, Durchführungen von Sicherheitsgesprächen und Unterstützung der Polizeiwachen. Der Bezirks- und Schwerpunktdienst ist Bestandteil der jeweiligen Polizeiwache.

Die Hauptaufgabe des Bezirksbeamten ist die ständige, auch Anlass unabhängige Kontaktaufnahme und -pflege mit Bürgerinnen und Bürgern, mit gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen und Organisationen, in einem fest zugewiesenen Bezirk. Jeder Bezirk umfasst etwa 10 000 Einwohner. Der Bezirksbeamte ist ständiger Ansprechpartner in seinem Bereich und nimmt sich den kleineren und größeren Sorgen der Bürger an. Er ist in der Regel zu Fuß unterwegs. Für weiter entfernte Örtlichkeiten stehen natürlich auch Dienstfahrzeuge zur Verfügung. Nicht selten werden aber auch die öffentlichen Verkehrsmittel für die Fahrten im eigenen Bezirk genutzt.